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Taxi-Konflikt eskaliert: PickMe warnt vor Schaden für Sri Lankas Tourismus

Taxi-Konflikt eskaliert: PickMe warnt vor Schaden für Sri Lankas Tourismus

In Sri Lankas Transportsektor brodelt es. Immer häufiger geraten traditionelle Taxifahrer mit Fahrern von App-Diensten wie PickMe aneinander. Das Unternehmen schlägt Alarm: Die zunehmenden Übergriffe auf seine Fahrer seien nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern könnten auch dem Tourismus des Landes schaden.

PickMe-CEO Jiffry Zulfer fordert die Behörden auf, endlich einzugreifen. Seine größte Sorge: die Sicherheit aller Fahrer – egal, ob sie für eine App oder ein klassisches Taxi arbeiten. Doch warum eskaliert der Streit überhaupt? Laut Zulfer fühlen sich viele traditionelle Taxifahrer von den digitalen Plattformen bedroht.

„Tatsächlich bringen Apps wie PickMe sogar mehr Touristen in ihre Gegenden – und das bedeutet mehr Geschäft für alle. Viele Taxifahrer haben jedoch nicht die Mittel, um selbst Gäste aus weiter entfernten Regionen anzulocken. Deshalb sollten sie die Technologie nicht als Konkurrenz, sondern als Chance sehen“, erklärt Zulfer.

Die Situation ist ernst: In den letzten zwölf Wochen wurden über 30 Vorfälle gemeldet, bei denen App-Fahrer angegriffen, bedroht oder an ihrer Arbeit gehindert wurden. Es gab sogar Fälle von Vandalismus und körperlicher Gewalt. Besonders besorgniserregend: Viele betroffene Fahrgäste waren ausländische Touristen, die einfach nur sicher und bequem von A nach B kommen wollten. PickMe warnt, dass solche Vorfälle Sri Lankas Image als gastfreundliches Reiseziel gefährden.

Kein Wunder, dass immer mehr Reisende sich für Fahrdienste wie PickMe entscheiden. Sie bieten nicht nur transparente Preise, sondern sind oft auch günstiger und bequemer als herkömmliche Taxis. Während bei traditionellen Anbietern Preise häufig verhandelt werden müssen, setzen App-Dienste auf eine faire, datenbasierte Preisgestaltung.

Trotz der aktuellen Spannungen betont Zulfer, dass klassische Taxis und moderne Fahrdienste durchaus nebeneinander existieren können. „Unsere Fahrer sind genauso Bürger dieses Landes wie alle anderen und haben das Recht, sich frei zu bewegen und zu arbeiten“, stellt er klar.

Eine interne Umfrage von PickMe zeigt zudem, dass viele Kunden in Colombo mit den klassischen Taxis unzufrieden sind – vor allem wegen undurchsichtiger Preise und unzuverlässigem Service. Der Boom der App-Fahrdienste zeigt, dass Sri Lankas Transportbranche sich verändert. Die Frage ist nur, ob alle Beteiligten bereit sind, diesen Wandel mitzugestalten – oder weiter dagegen ankämpfen.

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