Die besten Safari- und Nationalparks in Sri Lanka

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Sri Lanka Safari Elefant

Die abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt sowie die Fülle an unter Naturschutz stehenden Nationalparks machen Sri Lanka zu einer der besten Destinationen für Safaris weltweit.
Viele der hier lebenden Arten, genauer gesagt 16% der Fauna und 23% der Flora, sind endemisch, das heißt sie sind einzig in Sri Lanka beheimatet.

Mit seinen eigenen „Big Five“, bestehend aus dem asiatischen Elefanten, dem Sri-Lanka-Leoparden, dem Lippenbär, dem Blauwal und dem Pottwal, und über 400 Vogelarten ist das kleine Land im indischen Ozean ein Paradies für Tierweltbegeisterte.

Da Sri Lanka von zwei unterschiedlichen Monsunen beeinflusst wird, die jeweils nur einen Teil der Insel betreffen, und die Nationalparks über das gesamte Land verstreut sind, sind Safaris grundsätzlich das gesamte Jahr über möglich. Durch die geringe Größe des Landes ist es zudem sogar theoretisch denkbar, an nur einem Tag eine Safari an Land mit einer Whale Watching Tour zu kombinieren. In den frühen Morgenstunden (die meisten Parks öffnen um 6 Uhr in der Früh) oder am späten Nachmittag ab 16 Uhr sind die Chancen für die Sichtung von wilden Tieren in der Regel am besten, da diese in der Zwischenzeit Schutz vor der Sonne suchen und sich im schattigen Dickicht aufhalten.

Yala Nationalpark

Der Yala National Park an der Südostküste ist der zweitgrößte und meistbesuchte Nationalpark Sri Lankas. Hier sind die Chancen am höchsten, einen der stark bedrohten Sri-Lanka-Leoparden zu sichten.
Mit schätzungsweise 30-40 der insgesamt ca. 600 noch freilebenden Tiere ist die Dichte an Leoparden hier eine der höchsten der Welt.
Auch Lippenbären werden im Yala National Park häufig erspäht. Besonders für den Park ist, dass er neben weiter Grasflächen und Urwald auch einen langen Küstenstreifen umfasst, der Heimat für verschiedene Schildkrötenarten ist.

Für den Besuch des Parks benötigst du einen Safariführer mit Jeep. Du kannst diesen vor Ort am Eingang des Parks oder vorab online https://www.yalasrilanka.lk/yala-safari-ride.html buchen.

Der Parkeintritt kostet 15 USD pro Person (8 USD für Kinder), hinzukommen die Kosten für einen Jeep inkl. Safariführer (halber Tag 40 USD / ganzer Tag 75 USD; ein Jeep kann bis zu 6 Personen mitnehmen), sowie Servicekosten in Höhe von 8 USD pro Jeep und 15% VAT auf den Gesamtbetrag. 

Die beste Jahreszeit für einen Besuch im Yala National Park ist zur Trockenzeit von März bis Oktober

Einen ausführlichen Bericht über den Yala Nationalpark findest du hier:
Alles was du für deine Safari in Yala wissen musst

Sri Lanka Safari Wasserbüffel
Aligator Sri Lanka

Udawalawe Nationalpark in Sri Lanka

Mit etwa 400 dort beheimateten Tieren ist der Udawalawe Nationalpark im zentralen Süden der Insel der angeblich beste Ort in Asien, um Elefanten in freier Wildbahn zu erleben. Die beeindruckende Landschaft im Park wird bestimmt von flachen Ebenen und Sumpfgebieten, die von einer Bergreihe umzogen sind.
Im Udawalawe National Park sind aktuell noch etwas weniger Jeeps unterwegs als im Yala National Park. Safaris sind entweder mit dem Jeep oder dem Boot möglich, jeweils mit einem erfahrenen Safariführer. Die Preise für eine Safari mit zwei Personen starten bei 40 USD für einen halben Tag (morgens oder abends) und bei 55 USD für einen ganzen Tag inkl. Jeep und Führer, bei weiteren Personen vergünstigt sich der Preis.

Horton Plains Nationalpark

Im Horton Plains Nationalpark lässt sich eine der eindrucksvollsten Landschaften Sri Lankas finden. Die Horton Plains bezeichnen ein über 3000 Hektar großes Hochplateau auf über 2.000 Meter Höhe im südlichen Hochland der Insel. Drei der Hauptflüsse des Landes haben im Park ihre Quelle und ermöglichen eine vielfältige Biodiversität, viele der hier lebenden Tiere sind endemisch. Bekanntester Aussichtspunkt des Nationalparks ist das sogenannte World’s End, an dem das Hochplateau abrupt endet und eine Steilklippe über 800 Meter hinab ins Tal führt. Insbesondere bei dem häufig auftretenden Nebel blickt man hier auf eine mystische weiße Nebelwand, die tatsächlich wie das Ende der Welt wirkt. Möchtest du die Sicht ohne Wolken genießen, solltest du versuchen, möglichst früh zwischen 6 und 9 Uhr im Park zu sein. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Horton Plains sind die etwa 20 Meter hohen Baker‘s Falls. Zudem kann man von hier aus den zweithöchsten Berg Sri Lankas, der 2.395 Meter hohe Kirigalpotta, besteigen.
Der Horton Plains Nationalpark kann als einziger Nationalpark Sri Lankas auf eigene Faust erkundet werden, ortskundige Führer sind optional. 

Der Eintritt in den Park kostet etwa 25 USD.

Die beste Reisezeit für die Horton Plains ist von Oktober bis März, insbesondere die Monate Mai bis Juli sind häufig sehr verregnet.

Gal Oya Nationalpark

Der Gal Oa Nationalpark im Osten Sri Lankas ist geprägt von Sumpfgebieten und üppigen Tropenwäldern, da er als Auffanggebiet für das nahegelegene Senanayake Samudraya Reservat gilt: All das Wasser, was im Senanayake Samudraya Stausee, einem der größten Seen des Landes, nicht gespeichert werden kann, wird von der umliegenden Natur aufgenommen und dient als Lebensquelle für die sattgrüne Flora und eine hohe Dichte an Tieren im Gal Oya Park. Zahlreiche Wasservögel, aber auch Elefanten, Büffel und Leoparden nennen die wilde, feuchte Landschaft von Gal Oya ihr Zuhause.
Der Park war zu Zeiten des Bürgerkriegs geschlossen und befindet sich aktuell noch im Wiederaufbau. Er ist daher noch weniger touristisch erschlossen als viele andere Nationalparks in Sri Lanka. Safaris können hier nicht nur in Jeeps, sondern auch von Booten aus auf dem Stausee stattfinden.

Für Bootsafaris starten die Preise bei 30 USD pro Person zzgl. Steuern und Gebühren (Minimum 4 Personen), für eine Safari im Jeep bei 45 USD pro Person zzgl. Steuern und Gebühren.

Die beste Reisezeit für Gal Oya ist von März bis Juli.

Safari im Minneriya Nationalpark

Unweit von Sigiriya gelegen ist der Minneriya Nationalpark. Dieser ist Heimat für mehrere hundert Elefanten, die sich vor allem in der Zeit von September bis Oktober um den dann ausgetrockneten und von Gras bedeckten Minneriya See versammeln – der Jahreshöhepunkt im Minneriya Park und für den Besucher ein einzigartiges Erlebnis. Die beste Tageszeit für die Sichtung von Elefanten ist hier der späte Nachmittag, da die Tiere sich vorher gerne im Dschungel verstecken. Durch die abwechslungsreiche Landschaft und Ökosysteme leben in Minneriya auch zahlreiche weitere Vogel- und Säugetierarten wie Wasserbüffel, Affen, Hirsche und Pfauen.

Die Preise für eine Safari inklusive Parkeintritt, Jeep und Fahrer beginnen bei 65 USD pro Person, bei mehreren Personen pro Jeep verringern sich die Preise.

Safari in Sri Lanka

Bundala Nationalpark - Perfekt für die Vogel-Safari

Bundala ist vor allem für Vogelliebhaber ein Paradies. Bis zu 200 verschiedene Vogelarten leben hier, darunter Pfaue, Storche, Pelikane, Reiher sowie große Schwärme an Flamingos. Neben Vögeln gibt es in Bundala auch Schildkröten, Krokodile und eine beachtliche Anzahl an Elefanten zu bestaunen. Der Park liegt im Süden Sri Lankas und verfügt über eine abwechslungsreiche Landschaft mit einem etwa 20 Kilometer langen Küstenstreifen, Dünen, Dschungel und Feuchtgebieten.

Eine Safari mit Jeep kostet inkl. Eintritt und Fahrer etwa 50 USD pro Person. Die beste Besuchszeit für den Bundala Nationalpark ist von September bis März.

Wilpattu Nationalpark

Wilpattu bedeutet übersetzt „das Land der Seen“ und diesem Namen wird der Nationalpark auch gerecht, da sich hier etwa 60 kleinere und größere Seen befinden. Mit über 1.000 Quadratkilometern ist es der größte Nationalpark Sri Lankas. Die Landschaft im Park an der Westküste des Landes ist beeindruckend wild und unberührt. Durch das lebensspendende Wasser gibt es hier eine hohe Diversität an Flora und Fauna: Sowohl Elefanten, Wasserbüffel, Lippenbären als auch Leoparden nennen Wilpattu ihre Heimat.
Während des Bürgerkriegs war der Nationalpark für mehrere Jahre geschlossen und wurde erst 2010 wieder eröffnet. Dadurch ist die Infrastruktur für Safaris zwar noch nicht wieder vollends aufgebaut, aber der Park ist auch weniger überlaufen als andere Parks.

Safaritouren mit Jeep gibt es für zwei Personen für knapp 80 USD für einen halben Tag und für etwa 90 USD für einen ganzen Tag. Bei weiteren Personen verringern sich die Preise. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Dezember und April.

Kumana Nationalpark - Sri Lanka

Der Kumana Nationalpark im Südosten Sri Lankas ist beliebter Zufluchtsort von Zugvögeln, die jedes Jahr hier herkommen um sich zu erholen. Mehr als 250 unterschiedliche Vogelarten wurden hier bereits gesichtet. Die im Park verteilten Lagunen, Wälder und Sümpfe dienen als geeignete Brutstellen für die erschöpften Tiere. Dabei müssen sie sich jedoch in Acht nehmen vor Schakalen und Fischkatzen, die stets auf der Suche nach Beute sind. Ab und an können in Kumana auch Bären und Elefanten gesichtet werden.

Eine Halbtagessafari mit Jeep und Fahrer kostet im Kumana Nationalpark etwa 70 USD pro Person, eine Ganztagestour etwa 90 USD pro Person (jeweils bei 2 Personen im Jeep). Bei weiteren Personen verringern sich die Preise pro Person erheblich.

Kaudulla Nationalpark

Der Kaudulla Nationalpark ist mit vielen hierlebenden exotischen Vogelarten sowohl bei Vogelliebhabern als auch bei Elefantenbegeisterten beliebt. Der Park ist einer der besten Anlaufpunkte, um die grauen Riesen aus der Nähe zu sehen. Insbesondere um den Kaudulla Stausee versammeln sich zeitweise bis zu 200 Elefanten. Zur Regenzeit steht jedoch der Großteil des Parks unter Wasser, so dass eine Sichtung von Elefanten dann sehr selten ist. Besuche von Kaudulla empfehlen sich deshalb nur zwischen August und Dezember.

Die Preise für Halbtagessafaris mit Jeep und Fahrer starten im Kaudulla Park bei 55 USD pro Person, für eine Ganztagessafari bei 100 USD (jeweils für 2 Personen pro Jeep, bei weiteren Personen verringern sich die Preise).

Adam's Bridge Marine National Park

Der Adam’s Bridge Marine National Park umgibt die Inselgruppe Adamsbrücke zwischen der Nordspitze Sri Lankas und dem Süden Indiens. Dieser losen Verbindung der beiden Länder folgen viele Zugvögel auf ihrem Weg in den Norden oder Süden. Der Meerespark umfasst zahlreiche Riffe in Küstennähe, Sandbänke, Strände und Buschland, so dass viele Wildtiere hier ihre Heimat haben, darunter Delfine, Schildkröten und Seeschweine.

Sinharaja Forest Reserve - Die Safari im Regenwald

Beim Sinharaja Forest Reserve handelt es sich um ein Regenwaldschutzgebiet und das letzte Reservat mit unberührtem Regenwald in Sri Lanka. Es steht seit Ende der 1980er Jahre unter UNESCO-Naturschutz. Anders als die meisten Nationalparks der Insel erkundest du Sinharaja nicht mit einem Jeep, sondern zu Fuß mit einem ortskundigen Führer. Viele endemische Tierarten leben hier und insbesondere für Vogelbeobachter ist das Reservat durch die 150 hier beheimateten Arten ein beliebtes Ziel. Im Regenwald sind zahlreiche Reptilien, unter anderem Giftschlangen, und Amphibien anzutreffen. Unangenehm, aber ungefährlich ist die große Anzahl an Blutegel. Früher war das Gebiet Rückzugsort für den Sri-Lanka-Löwen, der mittlerweile aber bereits ausgestorben ist. Selten sind in Sinharaja Leoparden anzutreffen, häufiger ist die Begegnung mit Hirschen oder Wildschweinen. Auch die Flora im Schutzgebiet ist beeindruckend und regenwaldtypisch mit bis zu 45 Meter hohen Bäumen, darunter sind Pflanzenarten, die es einzig in Sri Lanka gibt.

Der Eintritt in den Park kostet 3-4 Euro. Hinzukommen die Kosten für einen Führer, ohne den eine Tour nicht möglich ist, die bei 5 Euro starten.

ACHTUNG: Pinnawala Elephant Orphanage

Beim Pinnawala Elephant Orphanage handelt es sich offiziell um eine Auffangstation für verwaiste Baby-Elefanten, die in der Wildnis gefunden wurden.
Es leben dort aktuell etwa 90 Tiere. Mittlerweile werden weitere gefundene Tiere jedoch in das Elephant Transit Home des Udawalawe Nationalparks gebracht.

Pinnawala Elephant Orphanage hat sich von einer Auffangstation eher zu einer Touristenattraktion verwandelt, wo Ketten und Schürhaken zum Einsatz kommen und die Elefanten nicht artgerecht gehalten werden.

Von einem Besuch Pinnawalas möchten wir daher an dieser Stelle abraten.

Warst du schon mal in Sri Lanka auf Safari?

Wo hast du die meisten Tiere gesehen? Lass es uns in den Kommentaren wissen

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